Agenda 21 für mehr Nachhaltigkeit

Die Agenda 21 ist gewissermaßen ein Programm, welches die Staaten gut durch das 21. Jahrhundert führen soll. 179 Staaten haben sich diesem Abkommen schon 1992 in Brasilien verpflichtet. Damit soll den momentanten Problemen entgegengewirkt werden. Zu den Problemen zählen neben Armut und Krankheiten auch immer mehr die Umweltzerstörung. Dieses Programm wurde notwendig, weil die Globalisierung immer weiter voranschreitet. Weil derartige Probleme nur gelöst werden können, wenn möglichst alle Parteien an einen Strang ziehen, bezieht sich dieses Programm auf Städte, Gemeinden, Bildungsstätte etc. – Jeder soll seinen Beitrag dafür leisten.

Die Agenda 21 umfasst 359 Seiten, welche auf 40 Kapitel aufgeteilt sind. Sie ist also sehr ausführlich gestaltet, sodass kaum Fragen offen bleiben. Die Inhalte der Agenda soll natürlich auch jedes Bundesland umsetzen. Das gilt ebenfalls für das Bundesland NRW. Gerade das Ruhrgebiet steht dort im Blickpunkt. Die Gegend im Ruhrgebiet ist durch grauen Himmel gezeichnet. Daher wurde für die Einzelfälle noch eine lokale Agenda entwickelt, die in Richtung Nachhaltigkeit gehen sollte. Für die Nachhaltigkeit hat jede Region andere Möglichkeiten, sodass dort jede Region individuell handeln soll. Besonders im Ruhrgebiet ist ebenfalls eine recht hohe Armutsquote. Sehr viele Menschen sind arbeitslos. Das gilt auch für die Jugend. Auch das ist Teil der Agenda, diese zu bekämpfen.

Doch oft wird die Agenda auch kritisiert. Viele sagen, dass von einer Traumwelt gesprochen wird, die niemals erreicht werden kann. Vor allem wird meist nur gesagt, was erreicht werden soll, aber oft fehlen Umsetzungsvorschläge. Zum Teil fehle auch eine intime Auseinandersetzung mit der Globalisierung. Es werden lediglich die aktuellen Probleme behandelt. Aber es gibt zahlreiche Probleme, die durch die Globalisierung erst noch entstehen können. Diese dürften nicht außer Acht gelassen werden. In NRW zumindest wird von den einzelnen Städten versucht, diese Richtlinien zu nutzen und auch umzusetzen, sodass man sich den aktuellen Problemen stellt und diese aus der Welt schafft.